Fotos von Ylur’s Ankunft

Ylur ist jetzt seit 2,5 Wochen in unserer WG und er hat sich schon ganz gut eingelebt. Natürlich ist noch vieles neu für ihn, gerade auch was den Reitschulbetrieb betrifft, das war er sich bisher nicht gewohnt. Aber er ist jetzt der grosse Star bei allen Reitschülerinnen, allerdings weiss er noch nicht so genau, wie man sich zu benehmen hat und er ist halt auch sehr neugierig. Daher gehe ich dann jeweils mit ihm auf den Auslaufplatz, damit wir die Reitschülerinnen nicht stören beim Striegeln und Bereitmachen unserer WG-Genossen und mache ein wenig Privatunterricht mit ihm.

In der Zwischenzeit hat nun Patrick auch endlich die Fotos aussortiert und eine kleine Galerie zusammengestellt.

Auf dem unteren Foto ist Ylur gerade mal 4 Tage alt und geniesst das gemeinsame Fressen mit seiner Mutter Tilvera.


Ylur’s Heimkehr


Willkommen Ylur!

Wir haben ein spannendes und intensives Wochenende hinter uns. Fast auf den Tag genau 3 Jahre nach meinem Einzug in die Kipferhof-WG begrüssen wir ein neues Mitglied bei uns: Ylur, der Sohn von Tilvera, kam nach rund 3.5 Jahren von der Fohlenweid zurück nach Kölliken. Ylur wurde am 18. April 2017 geboren, also 1 Jahr vor meiner Ankunft und ich kannte ihn daher noch nicht, allerdings hat mir Tilvera sehr viel von ihm erzählt und Fotos gezeigt und ich war deshalb sehr gespannt auf ihn. Am Samstagmorgen war es also soweit, wir waren alle sehr angespannt. Damit Ylur die lange Fahrt aus der Ostschweiz nicht alleine machen musste, machte sich Tilvera zusammen mit Christina und einem befreundeten Pärchen auf den Weg. Kurz nach 11 Uhr trafen sie dann alle zusammen wieder in Kölliken ein. Reykur, Herjann und ich begaben uns schon mal auf die Wiese, um die Willkommensparty vorzubereiten und damit Tilvera mit ihrem Ylur vorgängig noch eine kleine Stallbesichtigung machen konnte. Nach dem Rundgang fand dann die grosse Begrüssung auf der Wieso statt, aber Ylur interessierte sich zuerst nur für das saftige Gras. Erst nach ein paar Minuten fanden die ersten friedlichen Beschnupperungen statt. Natürlich musste sich Ylur auch mal etwas umschauen und so entdeckte er auch die Nachbarspferde und Ziegen, es gibt halt wieder viel Neues für ihn zum Entdecken. Klar kannte er ja den Hof von seinen ersten Lebensmonaten, aber durch den Umbau hat sich doch einiges verändert und ich war ja damals auch noch nicht hier.

Da wir immer noch am Anweiden sind, wir dürfen erst seit rund 2 Wochen auf die Weide, hiess es dann nach schon nach etwa 3 Stunden zurück in den Stallbereich. Während sich Ylur auf der Weide vor allem an Herjann orientierte und alles sehr friedlich war, ging nun die Post ab und die Begrüssungsspiele begannen. Davor hat mich Patrick gewarnt, dass es jetzt mit der Ruhe etwas vorbei ist, aber wir werden ihm dann schon beibringen, dass wir bei unserem Schönheitsschlaf nach dem Mittagessen nicht gestört werden wollen.

Natürlich beginnt jetzt für Ylur auch der Ernst des Lebens, nachdem er auf den Fohlenweid vor allem seine sozialen Kompetenzen auf spielerische Art und mit Altersgenossen gelernt hat, beginnt jetzt die Ausbildung zum Reitpferd, eine intensive Zeit auch für seine Besitzerin Christina. Ich habe schon ein Gerücht gehört, dass er seinen eigenen Blog über die Ausbildung und seine Abenteuer führen wird. Auch ich werde meinen Beitrag zu seiner Ausbildung leisten, oft sind ja Tilvera, Herjann und Reykur unterwegs und somit wir beide alleine zuhause, also beste Voraussetzungen für Spezialaufgaben. Als erstes werde ich ihn mal unseren Nachbarpferden vorstellen und ihm zeigen, was man in der Freizeit so alles in Kölliken unternehmen kann.

In den nächsten Tagen gibt es dann noch eine Fotogalerie und vielleicht auch das eine oder andere Video, aber Patrick muss zuerst die Fotos aussortieren, hat er doch am Wochenende etwa 800 Fotos geschossen, die können wir euch hier natürlich nicht alle zeigen, zumal sind auch nicht alle gut geworden und viele sind auch ähnlich, aber es hat auch sehr viele gute Fotos darunter, was ich bis jetzt gesehen habe, ihr dürft also gespannt sein.


Frühlingsbeginn

Während Anfang Februar noch winterliche Verhältnisse und Temperaturen herrschten und wir uns pudelwohl fühlten, scheint seit ein paar Tagen der Frühling da zu sein, obwohl er ja meteorologisch erst morgen und astronomisch sogar erst in 3 Wochen beginnt, aber die Temperaturen scheinen für die Reiter schon etwas angenehmer zu sein als vorher, am schönsten ist es allerdings, dass die Tage deutlich länger werden. Dafür beginnt jetzt dann wieder die Phase des Fellwechsels, da werden sich unsere Besitzer und Reiter sehr freuen 🙂 

Es war ja ein wirklich toller Winter dieses Jahr, mit viel Schnee, und natürlich haben nicht nur wir tolle Winterfotos gemacht, sondern auch viele andere Isi-Besitzer. Der Verein Islandpferde-Vereinigung Schweiz hat daher einen Aufruf für Fotos gemacht und hat diese nun auf seinem Blog veröffentlicht: Was für ein Winter! Da findet ihr nicht nur ein Bild von mir, sondern auch von Reykur. Man erkennt auch, dass es an einigen Orten noch viel mehr Schnee hatte als bei uns, was natürlich nochmals tollere Bilder gab. Auch an den Action-Bildern können wir noch etwas arbeiten, da waren wir einfach meistens unter uns und meistens kein Fotoapparat in der Nähe, aber wir müssen uns ja auch noch etwas steigern können 🙂 Ach, hätten wir doch jedes Jahr so viel Schnee und dann vielleicht auch etwas länger.

Bei uns auf dem Hof hat sich auch noch einiges getan, Mitte Januar wurde die Stallerweiterung geliefert und aufgebaut. Hier schon mal ein erstes Bild, zwischenzeitlich sind auch die Seitenwände und ein Teil der Beleuchtung montiert. Sobald alles fertig ist, zeige ich euch dann weitere Fotos.


Winter Wonderland


Schneetag

Wie ihr seht, geniesse ich den Schnee in vollen Zügen, es ist einfach nur herrlich, endlich Bedingungen, welche zu uns Isländer passen. Der gestrige Tag gehört bereits jetzt zu meinen Lieblingstagen in diesem Jahr, wir machten gestern wohl einer der schönsten Ausritte seit ich in der Schweiz bin. Zusammen mit Herjann (geritten von Leila) und Tilvera (geritten von Lena) machten Patrick und ich zu sechst einen wunderbaren Ausritt durch den Schnee. Da es im Wald zu gefährlich war (zahlreiche Bäume lagen am Boden) führte uns der Weg auf Feldwegen auf der Ebene Richtung Oberentfelden. Da war eine wahre Völkerwanderung unterwegs, es zog viele Leute nach draussen, zum Teil mit Schlitten, Pferden, Hunden. Anfangs Dorf ging es dann über den Bahnübergang in Richtung Golfplatz, aber da war zum Glück niemand am Spielen, sodass wir nicht auf die herumfliegenden Golfbälle achten mussten  🙂 Nach ein paar Hundert Meter ging es dann wieder in Richtung Kölliken weiter auf schneebedeckten Wegen (obwohl wir uns nicht sicher waren, ob da wirklich überall ein Weg war, aber die Leute hatten zumindest schon einen Weg gepfadet). Ab hier wechselten wir dann zwischendurch in den Galopp, was für ein Gefühl auf dieser weichen Unterlage und ich glaube, auch meinem Besitzer gefiel es, obwohl er beim galoppieren noch nicht so sattelfest ist, aber wir arbeiten daran. An der Uerke entlang und an der Badi vorbei führte uns der Weg ins Kölliker Oberdorf, wo wir dann auf die andere Dorfseite wechselten und gemütlich nach Hause ritten. Ich weiss nicht, wie lange wir genau unterwegs waren, Patrick hat auch vergessen, seine Reit-App zu starten, aber ich vermute, so 2 Stunden war wir locker unterwegs und es hat so viel Spass gemacht, gerade in dieser Konstellation. Patrick hat zwar die Reit-App vergessen, dafür hatte er aber die GoPro montiert, doch leider hält der Akku bei Daueraufnahme nur gut eine Stunde, sodass leider die spannendsten Abschnitte (mit dem Galoppieren) nicht mehr drauf waren.

In der Galerie findet ihr weitere Schnee-Fotos 🙂


Umbau Phase I beendet

Ich wünsche euch allen zuerst einmal ein gutes Neues Jahr, gute Gesundheit und dass das Leben bald mal wieder etwas normaler verläuft und dadurch dieses Jahr wieder der eine oder andere Anlass durchgeführt werden kann.

Bei und verlief das 2020 in doppelter Hinsicht nicht normal, da war einerseits das Corona-Virus und der damit verbundene Lockdown und die ausgefallenen Anlässe, und andererseits lebten und arbeiteten wir monatelang auf einer Baustelle, wobei das Ergebnis sehr erfreulich ist. Die erste Phase des Umbaus konnte Mitte November abgeschlossen werden, da wurde der Sand für unseren neuen Auslaufplatz geliefert und seither geniessen wir den neuen und grösseren Platz in vollen Zügen. So dient uns der neue Auslauf nicht nur als Liegeplatz, sondern wir können uns hier auch nach Lust und Laune austoben. Ich glaube, ich habe euch nie erzählt, wie der Platz zwischenzeitlich aussah, es war gar nicht mehr lustig, es war die reinste Sumpflandschaft. Als ich im April 2018 hier einzog, war alles gut, der Platz war zwar kleiner, aber mit Holzschnitzel bedeckt und wir konnten uns da vertun. Im Herbst 2019 änderte sich dies dann fast schlagartig, der viele Regen konnte nicht mehr ablaufen und der Platz wurde zu einer Schlammschlacht. Eigentlich sind ja Schlammpackungen gut für die Haut (sagt man zumindest), aber das war etwas zu viel des Guten. Die nächsten Monate waren nicht so lustig, weder für uns, noch für die Besitzer, noch für die Reitschüler. Aber nun gehört dies der Vergangenheit an und wir freuen uns jeden Tag daran.

Nebst dem neuen Platz gab es auch eine grössere Nutzfläche direkt vor dem Stall und da der Stall etwas 1.5m höher liegt, hat man von da aus auch einen tollen Überblick auf den Auslauf. Hier haben wir nun zusätzlichen Platz um uns aufzuhalten und auch zum Putzen und Bereitmachen zum Ausreiten. Wenn alles gut läuft, dann sollte jetzt im Januar noch die Stallerweiterung geliefert und angebaut werden, da sind wir ebenfalls sehr gespannt, weil dies können wir uns noch nicht so ganz vorstellen, beim Platzumbau haben wir den Fortschritt mitbekommen und selber mitgeholfen, aber bei der Stallerweiterung – das ist die Phase II – konnten wir uns nicht einbringen. Im Sommer folgt dann noch die Phase III, dies betrifft uns selber aber am wenigsten, aber mein Besitzer und die Reitschülerinnen, bzw. deren Eltern, werden es zu Schätzen wissen, denn es gibt einen neuen Besucherparkplatz. Zwischen den Reitstunden gibt es da manchmal fast ein kleines Verkehrschaos, wenn die einen gebracht und die anderen abgeholt werden. Zudem parkieren die meisten Personen vorwärts auf den Parkplatz (ist auch viel einfacher), müssen dann aber rückwärts auf die Hauptstrasse fahren (was eigentlich verboten und auch nicht immer ganz einfach ist). Der neue Parkplatz wird also für mehr Sicherheit sorgen und man wird auch besser ein- und aussteigen können. Aber bis zu den Sommerferien müssen wir noch mit der jetzigen Situation leben.

So, nun habt ihr einiges über die Bautätigkeiten bei uns erfahren, viele zusätzliche Bilder findet ihr in der Foto-Galerie. Wir freuen uns nun auf ein tolles Jahr, mit tollen Reiterlebnissen, interessanten Reitkursen und vielleicht dem einen oder anderen Patrouille-Ritt. Am meisten freuen wir uns aber über die Rückkehr von Ylur, dem Sohn von Tilvera, im April. Ich bin sehr gespannt auf ihn, da ich ihn noch nicht kenne, aber Tilvera erzählt viel von ihm. Es wird ein interessantes erstes Halbjahr.

So, nun habt ihr einiges über die Bautätigkeiten bei uns erfahren, viele zusätzliche Bilder findet ihr in der Foto-Galerie. Wir freuen uns nun auf ein tolles Jahr, mit tollen Reiterlebnissen, interessanten Reitkursen und vielleicht dem einen oder anderen Patrouille-Ritt. Am meisten freuen wir uns aber über die Rückkehr von Ylur, dem Sohn von Tilvera, im April. Ich bin sehr gespannt auf ihn, da ich ihn noch nicht kenne, aber Tilvera erzählt viel von ihm. Es wird ein interessantes erstes Halbjahr.


Umbau Phase I


Jingle Bells

Einige meiner Artgenossen haben sich im Singen versucht


Frohe Weihnachten

Meine Mitbewohner und ich wünschen euch allen frohe und besinnliche Weihnachten.